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Das Alm-Brett

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Gesellschaftsspiele mit Stift und Block

Hüttenabend: Gesellschaftsspiele mit Stift und Block

Mit dem Team in die Berge rausfahren, Zeit miteinander verbringen und sich mit den Kollegen abseits vom Arbeitsalltag vernetzen – das wünschen sich Teams immer mehr. Neben Teambuilding Aktivitäten wie einer gemeinsamen Wandertour oder Bogenschießen auf Teamwertung, gibt es auch ganz einfache Bausteine, die auf einem Team Event eingebaut werden können und das sind die klassischen Gesellschaftsspiele. Gehört auf die Hütte wie die Kuh auf die Alm.

Was für uns als Kinder Tagesordnungspunkt Nummer Eins war, machen wir heute viel zu wenig: Spielen. Natürlich sprechen wir hier nicht von Topfschlagen oder sonstigen Hits an Kindergeburtstagen, sondern von Gesellschaftsspielen wie sie seit vielen Jahren bis heute und aus gutem Grund auf Hütten nach einer langen Wanderung, in der Rastpause oder beim Hüttenabend vor dem Kamin gespielt werden. Ein weiterer Vorteil eines Team-Offsites auf einer Berghütte: Es ist A Zeit dafür und B lockert nichts so sehr die Stimmung wie gemeinsames Knobeln im Team. Dafür braucht man nicht mal zwingend eine Spielsammlung – es gibt so einige coole Spiele für die es nicht mehr als Zettel und Stift benötigt. Also, auf geht’s!

Teamgeist ist gefragt!

1. Rippel Dippel (zu bayrisch: Riape Diape)

Es ist wohl DAS Traditions-Gesellschaftsspiel schlechthin: Das Team setzt sich in einen Kreis und der – beispielsweise – jüngste Kollege fängt mit der Zahl 1 und zählt dann ein Mal im Kreis durch. Einer beginnt nun, folgenden Spruch aufzusagen (Vorsicht, Zungenbrecher): „Ich bin Rippel-Dippel Nummer … und habe keinen Dippel, wie viel Dippel hat Rippel-Dippel Nummer …?“ Nun ist der Spieler mit der genannten Nummer dran, den Spruch aufzusagen. Macht man einen Fehler, bekommt man einen Dippel (einen Punkt mit dem Lippenstift oder angerußtem Holzstock) ins Gesicht. Nun muss man den Vers nochmals sagen. Obacht also, dass er diesmal sitzt, sonst ist das Gesicht sehr schnell mit Rippeln bedeckt. Auwei…

PS: Wer daraus ein Trinkspiel machen will — statt dem Rippel ins Gesicht, bekommt man einen Schnaps vorgesetzt oder muss einen Schluck Bier trinken. Je nach gewünschten Prozentegrad.

2. Vertauschte Rollen

Dieses Gesellschaftsspiel ist schnell erklärt und bringt als Nebeneffekt noch jede Menge Wissen über seine Team-Kollegen ans Tageslicht. Los geht’s: Jeder bewaffnet sich mit Zettel und Stift und schreibt den eigenen Namen auf den Zettel. Diese werden eingesammelt und ordentlich gemischt. Es möge dann jeder einen Namen ziehen und sich geschwind ein paar Gedanken zur Person machen. Eigenheiten? Besondere Qualitäten? Rolle im Team? Die Challenge besteht nun darin die Person so zu schreiben, dass der Rest der Kollegen errät, wer gemeint ist.

3. A – Z Trinkspiel

Ob ihr dieses Spiel mit Bier, Apfelschorle oder am gscheiten Schnaps spielt, bleibt euch überlassen – Spaß macht es in jedem Fall. Und auf so einer Hütte darf schon mal getrunken werden!

Jeder Spieler schnappt sich ein Getränk – wir nehmen mal die Bier-Variante – und setzt sich in den Kreis. Los geht’s beim jüngsten Spieler und dem Buchstaben A: Er trinkt so lange aus seiner Bierflasche bis ihm eine bekannte Persönlichkeit mit Vor- oder Nachnamen A einfällt. Beispielsweise Adam Brody oder Jennifer Aniston. In diesem Prinzip geht es im Uhrzeigersinn weiter bis zum Buchstaben Z. Falls ein Spieler eine Person nennt, die den gesuchten Buchstaben im Vor- und Nachnamen trägt, findet ein Richtungswechsel statt.

Wir sagen nur eins: Prost, Leid!

4. Prominenten Raten

Alle Teilnehmer setzen sich in einen Kreis (klingt tatsächlich gerade ein bisschen nach vergangenen Kindergeburtstagen, wird aber anspruchsvoller) und denken sich für den jeweils linken Sitzpartner eine berühmte Persönlichkeit aus. Dieser Promi wird – gut verdeckt – auf einen Zettel geschrieben und dem linken Sitznachbarn auf die Stirn geklebt. Sobald jedermanns Hirn mit einem Namen verziert ist, geht es los mit der Raterei. Erlaubt sind nur ja oder nein Fragen. Solange die Antwort „Ja“ lautet, darf die Person weiter raten, wird eine Frage mit „Nein“ beantwortet, ist der Nächste dran.

Nicht den Jodel-Toni vergessen!

5. Prominenten Activity

Jeder Spieler schreibt den Namen dreier bekannter Persönlichkeiten auf jeweils einen Zettel und faltet diese so zusammen, dass man die Schrift nicht erkennen kann. Alle Zettel werden nun in einen Behälter gelegt und es werden zwei Mannschaften gebildet.

– Runde 1: Es wird auf dem Handy eine Zeit von 30 Sekunden gestoppt. Person 1 von Mannschaft A zieht in dieser Zeit einen Zettel und versucht die Persönlichkeit darauf – allein mit Worten zu erklären – während die anderen Gruppenmitglieder raten müssen. Wurde der Name auf dem Zettel erraten, darf er behalten werden. Ziel ist es in diesen 30 Sekunden so viele Zettel wie möglich zu erraten. Ist eine Person nicht bekannt, darf sie wieder in den Behälter zurückgelegt werden und dafür ein neuer gezogen werden. Runde 1 ist zu Ende, wenn alle Zettel gezogen und erraten sind. Die Mannschaft mit den meisten Zetteln gewinnt.

– Runde 2: Alle Zettel werden zurück in den Behälter gelegt. Die Mannschaften bleiben gleich. Nun wird’s ein bisserl schwieriger. In Runde zwei gelten dieselben Regeln wie in Runde 1, nur: Zur Erklärung der Person darf nur ein einziges Wort verwendet werden. Schafft’s ihr des? Schau ma moi! Kleiner Tipp: Schon bei Runde 1 genau aufpassen und merken, was an Prominenz auf den Zetteln steht.

– Runde 3: Wiederum gehen alle Zettel zurück in den Behälter. Jetzt heißt es still sein und den Körper sprechen lassen – richtig: Es ist Zeit für Pantomime! Nicht versunsichern lassen!

6. Fremdwörter

Für dieses Spiel braucht ihr neben Zettel und Stift noch ein Lexikon – kein Problem, falls nicht ohnehin jemand eine Lexikon App auf dem Smartphone hat, einfach kurz downloaden. Ein Team-Mitglied aus der Runde sucht sich ein Fremdwort aus der schlauen App, das niemand kennt (am besten laut vorlesen und alle den Kopf schütteln lassen), schreibt die Definition des Fremdwortes auf einen Zettel und faltet diesen gut zusammen. Im Rest des Teams macht sich nun jeder seine ganz eigenen Gedanken, was denn hinter diesem Fremdwort stecken könnte und schreibt diese Definition auf einen eigenen Zettel.
Wenn alle damit fertig sind, werden die Zettel vom Spielleiter eingesammelt, gemischt und laut vorgelesen. Dabei sollten die Erklärungen nummeriert werden. Nun per Handzeichen abklären, wer welche Antwort für richtig hält. Diejenigen, die auf die richtige Erklärung gesetzt haben, erhalten einen Punkt. Außerdem bekommt derjenige einen Punkt, dessen ausgedachte Erklärung von einem Mitspieler für richtig erachtet wurde.

7. Selbstmach-Tabu

Das Prinzip von Tabu dürfte soweit allen bekannt sein – nur benötigt man dafür eigentlich nicht mehr als Stift, Block und Kreativität im Blut. Da wir hier aber auf einem Team-Offsite sind, sollte letzterer Punkt easy sein!

Als ersten Schritt teilen sich die Team-Mitglieder in mehrere Gruppen auf (Mindestzahl: drei Personen). Die einzelnen Teams denken sich jeweils möglichst schwer zu erratende Hauptbegriffe für die gegnerischen Mannschaften aus und notieren diese auf Zettel. Zu jedem Hauptbegriff kommen fünf weitere nicht erlaubte Unterbegriffe, die das Erklären des gesuchten Wortes erschweren sollen. Beim Umschreiben dürfen die Spieler weder die fünf Unterbegriffe, noch den Hauptbegriff und auch keinen Teil des Hauptbegriffes verwenden.

Fehlt noch, die zu ersetzende Sanduhr. Nehmt dafür einfach ein Smartphone und lasst eine Minute ablaufen.

Und los geht’s! Ein Spieler der ersten Mannschaft beginnt die ausgedachten Hauptbegriffe des gegnerischen Teams zu umschreiben. Die Team-Kollegen raten. Ist ein Begriff erraten, umschreibt der Spieler den nächsten und so weiter!

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Na, jucken die Finger? Dann mit Papier und Stiften eindecken und auf geht’s! Nichts lockert die Stimmung auf einem Team-Offsite so sehr wie einfache Gesellschaftsspiele, bei denen eines im Vordergrund steht: Mit dem Team-Kollegen lachen – auch mal über sich selbst – und Spaß haben! Falls ihr noch Ideen für weitere Spiele habt, schreibt uns gerne – vielleicht wird aus diesem Artikel dann bald eine unendlich lange Liste. Ziemlich subba würden wir das finden!

 

Text: Annika Wagner

 

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